Umwelt schützen und sparen
Zu den größten Energieschluckern im Haushalt gehören verständlicherweise diejenigen Geräte, die auch am meisten im Einsatz sind. Kühlschrank, Waschmaschine, Trockner und Co. vereinfachen den Putzalltag, kosten aber auch entsprechend Geld. Ein Weg hinaus aus der Misere ist natürlich der Wechsel des Stromanbieters, sodass man von vornherein weniger bezahlen muss. Noch besser ist aber eine Umstellung der Verbrauchsgewohnheiten und der Einsatz energiesparender Geräte.
Sparsame Maschinen
Mittlerweile bietet der Markt für Waschmaschinen auch einige Modelle, mit denen der Kunde ordentlich sparen kann. Ökologische Waschmaschinen sind nicht nur freundlich zur Umwelt, sondern auch zum Geldbeutel. Von vielen Herstellern gibt es bereits ökologischere Modelle, die inzwischen fast schon zur Norm werden. Dies lässt sich auch an den Veränderungen der EG-Energieklassifizierung nachvollziehen, die übrigens nicht nur für Waschmaschinen, sondern für alle Geräte im Haushalt gilt. Ursprünglich ging die Skala von A bis G, wobei G die schlechteste Klasse darstellt. Die Untergrenze ist geblieben, aber im gehobeneren Segment hat sich etwas geändert. Da die Kunden tatsächlich beim Kauf auf die Klassifizierung geachtet haben, verkauften sich verschwenderischere Modelle nicht mehr so gut. Dies sorgte, energietechnisch gesehen, für einen enormen Qualitätsschub. Die Modelle wurden immer besser, sodass die alte Klassifizierung nicht mehr zu greifen schien. Deswegen entschied man sich, diese zu verändern. So findet man heute nicht nur die Klassen A bis G, sondern auch die zusätzlichen Klassen A+++, A+ und A. Dies ist nötig, da nach der alten Klassifizierung kaum noch Modelle unter B auf dem Markt sind und dem Kunden die Differenzierung so schwer fällt. Die zusätzlichen Klassen erleichtern die Kaufentscheidung in puncto Verbrauch. Wer an den Kauf einer sparenderen Maschine denkt, sollte vor allem nach Modellen unter der Klasse B suchen.
Praktische Tipps
Nicht nur auf die Maschine kommt es an, sondern auch auf das eigene Waschverhalten. Denn auch Menschen können verschwenderisch sein, wenn sie die Maschinen dazu zwingen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn für jeden kleinen Haufen Wäsche erneut gewaschen wird. Man sollte möglichst immer darauf achten, die Maschine so voll wie möglich zu bekommen. So spart man sich zusätzliche Waschgänge. Darüber hinaus sollte die Wäsche nach Wascharten sortiert werden. Mit 40 Grad verbraucht man weniger Energie als mit 60 Grad. Deswegen bei nur leichten Verschmutzungen auf Kochwäsche verzichten. Ein Trick, an den man sonst nicht denkt: Der Härtegrad des Wassers entscheidet über die Menge des Waschmittels. Diesen kann man auf der Internetseite des eigenen Wasserversorgers herausbekommen. Härtegrad 1 bis 2 erfordern nur eine Minimaldosis Waschmittel, bei 3 und 4 müsste es theoretisch mehr sein. Aber auch hier kann man einen Wasserenthärter nehmen.